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St. Florian

 

Der Geburtsort des St. Florian steht nicht genau fest. Doch die meisten Historiker verweisen auf den Ort Zeiselmauer, in der Nähe des Wienerwaldes. Der Ort gehörte, zu Römerzeiten, zum Stadtgebiet Aelium Cetium. Florianus soll dort geboren sein und seine Kindheit verbracht haben. Es ist anzunehmen, dass er getauft ist und aus vornehmen, christlichen Elternhaus stammt und später für die römisch-heidnische Fahne diente. Florian soll seine Soldatenzeit in der Legio II Italica tätig gewesen sein. Der Standort der Legion war das Lager Lauriacum, am Donau-Limes, das heutige Enns-Lorch. Durch seine treuen Dienste und seine Tapferkeit dürfte er es zum hohen Offiziersrang gebracht haben. Kaiser Diokletian führte eine Trennung von Heeres und Zivilverwaltung durch und Florianus musste in den Zivildienst übertreten, er war dann Amtsvorsteher des Stadthalters Aquilinus in Ovilava, heutige Stadt Wels.  

 

Florianus wurde im Frühjahr 303 n.Chr. zwangspensioniert, denn der Kaiser Diokletian erließ die vier Verfolgungsedikte.

1.Edikt Frühjahr 303, Befehl zur Zerstörung der Kirchen und Verbrennung derheiligen Bücher sowie die Entlassung von
Christen in gehobenen Stellen.
2.und 3.Edikt Ende des Jahres 303 besagt, dass christliche Priester gefangen und zum Opfer gezwungen wurden.
4.Edikt Frühjahr 304, Christen sollen ihren Glauben ablegen, im Falle der Verweigerung stand darauf Folter bzw. die Todesstrafe.

 

Florianus wurde also schon nach dem ersten Edikt aus seinem Amt enthoben und er kehrte in seinem Heimatort zurück.
Er erfuhr bei seiner Ankunft, dass ca. 40 seiner Freunde im Gefängnis saßen. Er eilte zu seinem ehemaligen Statthalter Aquilinus, der die Christenverfolgung in den umliegenden Städten leitet. Florianus eilte zu Aquilinus, um ihn von den unsinnigen Forderungen des vierten Ediktes abzubringen. Doch der Stadthalter sagte: Bist Du ein Christ, trifft dich das gleiche Los wie deine Kameraden.
Nach grausamen Folterungen wurde Florianus am 4.Mai 304 hingerichtet. Mit einen Mühlstein behangen, wurde er von einer Brücke in die Enns gestürzt. Der Leichnam, der an das Ufer gespült wurde, wurde angeblich von einem mächtigen Adler bewacht, der den Körper vor heidnischer Beschmutzung schützte. In der selbenNacht des Totes Florians kam eine fromme Frau Valeria, die angeblich eine Vision hatte, die beinhaltete, den Leichnam zu bergen und an einem bestimmten Ort zu begraben. Sie leistete ihrer Vision Folge. Unter mühsamen Umständen borg sie die Leiche und schaffte die sie in einem Karren weg. Aber die Ochsen, die vor den Karren gespannt waren, konnten vor Erschöpfung nicht weiter gehen. In dieser Not flehte Sie Gott um Hilfe an, sogleich entsprang eine Quelle und das frische Wasser erquickte die Tiere. Die Grabstätte soll unter dem heutigen Augustiner Chorstift St. Florian, bei Linz sein.

Einer Legende nach, soll Florian schon im Kindesalter einen Hausbrand mit einem einzigen Eimer Wasser gelöscht haben und bei einem anderen Hausbrand soll ein Mann unversehrt aus der Flammenhölle gekommen sein, weil er den St. Florian angebetet hat.

St. Florian: Schutzpatron der Feuerwehr und anderer Berufsstände?  

 

Die meisten verbinden Florian mit Feuerwehr, dies ist aber nicht ganz korrekt, weil er auch der Schutzpatron der Bierbrauer, Kerzenmacher, Köhler, Müller, Schmiede, Schnapsbrenner, Schornsteinfeger und Töpfer ist.
Diese Berufe stehen in enger Beziehung mit Feuer und Wasser.
Die Berufsstände haben ihn als Schutzpatron erkoren, einerseits der Legende wegen, andererseits weil Florian bei seinem Martyrium mit glühenden Eisen gebrannt und schließlich ertränkt wurde.

O heiliger Sankt Florian,
verschon` min Haus,
zünd` and`re an !

 

 

 

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